Kategorie-Archiv: Wissenswertes

Faltenwirtschaft

Faltenwirtschaft

bauen von Falt- und Labyrinth- Büchern

Orimotofaltungen

und was lässt sich noch so falten … ?

Zwischen Konzentration und Meditation entstehen herrlischste Kunstwerke

Dauer ca 2-3 Stunden

ab 20,- Euro/Veranstaltung zzgl. Material

Max. Gruppenstärke 8 Personen

Bücher – beispielhafte Größenübersicht

beispielhafte Größenübersicht 
Bezeichnung des Buches Größe / Form
Notizbüchlein sehr klein, etwa 5cm breit und 7,5 cm hoch. Notizbücher gibt es in vielen unterschiedlichen Variationen, meist sehr viel höher, als breit
Typisches Taschenbuch 18cm hoch, 11,5cm breit Typisches DIN A5
Buch Buchblock ist 21,0cm hoch, 14,8cm breit
Typisches DIN A4 Buch Buchblock ist 29,7cm hoch 21,0cm breit
Überformatiges Buch Definitiv größer als DIN A4, z.B. Atlanten
Ungewöhnliche Formen / Abmaße Dreieck, Quadrat, Achteck, Eichenblatt

Entwicklung der Schrift

Da die Menschen schon immer das Bedürfnis hatten sich mitzuteilen, entstand die Schrift. Frühzeitlich teilte man sich durch Trommel-, Ruf- und Rauchzeichen mit. 

Älteste Bildschriftzeichen aus der Zeit um 13.000 v.Chr waren Felsmalereien. Auf Knochen, MuscheIn, Elfenbein und Jade wurden Bilder und Zeichen geritzt. Später dienten Kalkstein, Holz, Ton-, Metall- und Wachstafeln als Trägermaterial. In China entdeckte man Panzer von Schildkröten, in die um 1.700 v.Chr. Schriftzeichen geritzt worden waren.

Aus den ursprünglichen Bildern der ältesten chinesischen Schrift ist durch das Beschreiben von Geweben (Seidenbändern) oder Stoffen aus Bast mit einem Pinsel die Form der chinesischen Schriftzeichen entstanden, die dann über Korea nach Japan gelangten. BambustäfeIchen, durch ein Lederband zusammengehalten, kannte man in China um 500 v. Chr.

KeilschriftDie älteste mesopotamische Bilderschrift wandelte sich durch Einritzen und Eindrücken der Bildsymbole in feuchten Ton zur Keilschrift, die in allen Hochkulturen des Alten Orients bekannt war. Auch die kretische Bilderschrift entwickelte sich zur Symbolschrift und wurde auf Tontafeln eingeritzt. Diese „Linearschrift“ wurde von den einwandernden Griechen der mykenischen Zeit um 1.500 v. Chr. übernommen.

Tierhäute, ungegerbtes, mit Kalk behandeltes Fell von Schaf, Ziege oder Esel wurde im Mittelalter zum wichtigsten Schriftträger des europäischen Kulturkreises.

Die Verarbeitung von meist leicht beschaffbaren Pflanzenfasern zu einem blattartigen Schreibmaterial führte zu den ersten Vorläufern des Papiers.

Quelle: http://papiergeschichte.freyerweb.at

Kleine Papiergeschichte

Die eigentliche Entwicklung des Papieres

  •  begann mit Papyrus: Es wurde schon 3500 vor Christus von den Ägyptern verwendet. Es wurde aus dem Mark der Papyrusstaude hergestellt. Wobei das Mark der Papyrusstaude in feine Streifen geschnitten und gitterartig übereinander gelegt wurde. es wurde dann solange mit Hämmern und Stöcken platt geschlagen, bis sich die Fasern miteinander verklebten bzw. verfilzten. Daraufhin wurde es getrocknet und war beschreibbar. Da es zum Falten zu zerbrechlich war wurde es auf Rollen gelagert.
  • Pergament: Dünne Tierhäute. Es wurde nach der damals in Griechenland befindlichen Stadt Pergamon benannt, in welcher man die Herstellung des Pergaments entwickelte. Obwohl schon im Mittelalter Tierhäute sehr teuer waren, waren sie doch lange Zeit das einzige Schreibmaterial. Schreibfehler wurden mit einem Messer rausgeschabt.
  • Papier: entwickelte der Chinese Tsai Lun ungefähr 105 Nach Christus. Er löste die Fasern des Maulbeerbaumes und alten Lumpen und Fischernetzen durch Stampfen zu einem Faserbrei, der dann mit einem Sieb aus Bambus geschöpft, gepresst und an der Sonne auf Steinen getrocknet wurde.
  • Es dauerte dann noch über 1000 Jahre bis das Papier den Weg über Arabien – Die Chinesen konnten über mehrere Jahrhunderte ihr Geheimnis des Papiermachens wahren. Mitte des 8. Jahrhundertsührten sie Krieg mit den Arabern und wurden im Gebiet von Turkestan entscheidend geschlagen. Beim Angriff auf die Stadt Samarkand 751 n.Chr. befanden sich unter den chinesischen Kriegsgefangenen auch einige Papiermacher, welche ihre Kunst den Siegern preisgeben mussten.- nach Europa fand
  • In Deutschland wurde erstmals um 1390 Papier hergestellt.
  • Die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg gab der Papierherstellung in Deutschland großen Aufstieg. Es konnte durch Papiermaschinen mehr Papier und demzufolge mehr Bücher hergestellt werden. Somit wurden Bücher preiswerter und viel mehr Menschen konnten sich Bücher leisten.

Workshop -Papierschöpfen

Familienworkshop Papierschöpfen

Aus weißen Flöckchen entstehen bei diesem Workshop für die ganze Familie keine Schneeberge, sondern selbstgemachtes Papier.  Mit Kaffee oder Zimt werden die Flockenmischungen zum Duftpapier, eingestreute Wortfetzen und Zeitungsschnipsel lassen literarische Kunstwerke entstehen, verschiedenfarbige Papierbreie sorgen für eine bunte Mischung: Beim Papierschöpfen sind alle Sinne gefragt und der Einfallsreichtum darf grenzenlos sein.

Dabei ist das gemeinsame Kreativ-Sein  im Atelier für Eltern und Kinder eine ganz besonderes Erlebnis zur Vorweihnachtszeit.
Kosten: 14 € Erwachsene, 12 € Kind, Familien ab 22 €